Was ist ein Phum-Riang-Schal im Ratchawat-Muster?
Ein Phum-Riang-Schal ist ein Webstück aus dem Dorf Phum Riang in Südthailand. Dieses Modell ist aus Baumwolle und von Hand gewebt. Der Grund ist ein kräftiges Rot. Darüber läuft ein feines, helles Muster aus kleinen Kästchen und Strichen. An beiden Enden hängen Fransen.
Das Muster heißt Ratchawat. Ein thailändisches Reiseportal nennt es als eines der typischen Muster des Dorfes und beschreibt es als geometrisches Gittermuster. Aus der Nähe siehst du die einzelnen Kästchen. Aus zwei Schritten Abstand verschwimmen sie zu einer feinen Struktur, die das Rot lebendig macht.
Wo liegt Phum Riang und wer webt dort?
Phum Riang ist ein Dorf und Unterbezirk im Bezirk Chaiya, Provinz Surat Thani. Es liegt rund 7 km von Chaiya und etwa 50 km nördlich der Provinzhauptstadt, nahe am Golf von Thailand. Im Dorf leben buddhistische und muslimische Familien zusammen. Die Weberei ist eng mit der muslimischen Gemeinschaft verbunden. Viele Familien leben außerdem vom Fischfang.
Dein Schal kommt aus der Webgruppe in Phum Riang. Heute weben dort nur noch wenige Haushalte von Hand. Wir nennen bewusst keine Namen und erfinden keine Geschichten. Was wir sagen können: Der Schal entsteht am Webstuhl, Reihe für Reihe.
Ist der Schal aus Seide oder aus Baumwolle?
Aus Baumwolle. Das sagen wir so klar, weil Phum Riang vor allem für Seidenbrokat mit eingewebtem Gold- und Silberfaden bekannt ist. Die Webgruppe webt aber auch Baumwolle, und genau das ist dieser Schal: ein handgewebtes Baumwolltuch im Muster des Dorfes.
Für dich hat das handfeste Vorteile. Baumwolle ist griffig, unkompliziert und angenehm auf der Haut. Du musst nicht befürchten, dass Ringe oder Taschenriemen an einem Metallfaden hängen bleiben. Und du kannst den Schal im Alltag tragen, nicht nur zu besonderen Anlässen.
Wie entsteht ein handgewebter Schal in Phum Riang?
Zuerst werden die Längsfäden auf den Webstuhl gespannt, die Kette. Danach legt die Weberin fest, welche Fäden in welcher Reihe angehoben werden. Daraus ergibt sich das Muster.
Dann wird gewebt. Zwischen den roten Schüssen setzt sie dort hellere Fäden, wo Kästchen und Striche entstehen sollen. Ein Fehler in einer Reihe würde sich durch das ganze Muster ziehen. Deshalb braucht es Ruhe und ein geübtes Auge. Zum Schluss werden die Enden zu Fransen gearbeitet. Kleine Unregelmäßigkeiten im Gewebe sind normal. Sie zeigen, dass hier Hände gearbeitet haben.
Wie trägst du einen roten Baumwollschal?
Rot ist eine Farbe, die trägt. Zu Grau, Marine, Schwarz oder Jeansblau setzt der Schal einen warmen Akzent. Zu Beige und Weiß wirkt er frisch und sommerlich. Das helle Muster nimmt der Farbe die Härte, sodass sie nicht laut wird.
Du kannst ihn locker um den Hals legen, einmal schlingen oder lose über die Schultern hängen. Im Sommer schützt er im Schatten vor einer kühlen Brise, im Herbst trägst du ihn zum Mantel. Auf Reisen ist er ein leichter Begleiter für Flugzeug, Zug und klimatisierte Räume.
Wie groß ist der Phum-Riang-Schal?
Die genauen Maße bestätigen wir dir vor dem Versand. Jedes Stück wird von Hand gewebt, daher können Länge, Breite und Farbton leicht abweichen. Wir messen nach und sagen dir, was du bekommst, bevor das Paket losgeht.
So vermeiden wir Angaben, die wir nicht belegen können. Lieber eine ehrliche Zahl ein paar Tage später als eine geschätzte auf dieser Seite.
Wie pflegst du handgewebte Baumwolle?
Wasch den Schal von Hand in kaltem bis lauwarmem Wasser mit einem milden Waschmittel. Kräftiges Rot kann bei den ersten Wäschen etwas Farbe abgeben, darum wäschst du ihn am besten einzeln. Nicht wringen, sondern das Wasser sanft ausdrücken, etwa in ein Handtuch gerollt.
Trockne ihn liegend und im Schatten. Direkte Sonne lässt Farben schneller verblassen. Gebügelt wird bei mittlerer Temperatur von links. Die Fransen streichst du nach dem Waschen mit den Fingern glatt. Lagere den Schal locker gefaltet an einem trockenen Ort.




