Was ist ein Krajood-Shopper Natur?
Ein Krajood-Shopper ist eine große Tragetasche aus Krajood. So heißt in Thailand ein Riedgras aus Mooren und Feuchtgebieten, botanisch Lepironia articulata. Im Deutschen nennt man es oft Seegras, obwohl es im Süßwasser wächst.
Bei diesem Modell bleiben die Bänder ungefärbt. Der Shopper zeigt also den hellen Eigenton des getrockneten Halms. Geflochten ist er diagonal. Dadurch laufen die Bänder schräg über die Fläche, und es entsteht ein feines Rautenraster. Zwei runde, cremefarbene Henkel aus Kunstleder (PU) mit Lasche machen ihn zur Schultertasche.
Woher kommt der Shopper aus Krajood?
Phatthalung im Süden Thailands gilt als Herz des Krajood-Handwerks. Rund um das Feuchtgebiet Thale Noi, den nördlichsten Teil des Songkhla-See-Systems, flechten Familien seit Generationen Matten, Körbe und Taschen. Allein in Phanang Tung und Thale Noi stellen laut Bangkok Biz News (2026) über 1.500 Menschen Krajood her.
Dieser Shopper stammt aus einer Werkstatt in Phatthalung, Südthailand. Wir kaufen ihn dort ein, prüfen ihn in Thailand selbst und verpacken ihn für dich.
Wie entsteht ein Shopper im Diagonalgeflecht?
Zuerst wird der Halm im Moor geschnitten und an der Luft getrocknet. Getrocknet ist er rund und hohl. Erst nach dem Pressen wird er zu einem flachen, biegsamen Band.
Beim Diagonalgeflecht setzt die Flechterin die Bänder schräg an. Sie kreuzen sich im Winkel und bilden ein gleichmäßiges Raster. Das verlangt Übung, denn jede Reihe muss sauber an der vorigen anliegen. Ist der Korpus fertig, werden oben die beiden runden Henkel aus Kunstleder mit ihren Laschen befestigt.
Wie groß ist der Krajood-Shopper Natur?
Die Werkstatt gibt 12 × 12 Zoll an, das sind ca. 30 × 30 cm. Bei Handarbeit sind kleine Abweichungen normal.
In einen Shopper dieser Größe passen Geldbörse, Handy, Schlüssel, eine Wasserflasche, ein Buch und ein leichter Pulli. Für den Wochenmarkt reicht er für Obst und Brot. Ob innen ein Futter oder eine Innentasche vorhanden ist, nennt die Werkstatt nicht. Das bestätigen wir dir vor dem Versand.
Wofür eignet sich ein heller Shopper aus Krajood?
Der Naturton wirkt sommerlich und ruhig. Er passt zu Weiß, Sand, Blau und Grün, zu Leinenhose, Jeans oder Sommerkleid. Am Strand, auf dem Markt oder beim Picknick ist er eine leichte Begleitung.
Durch die cremefarbenen Henkel bekommt die schlichte Fläche einen hellen, weichen Abschluss. Die runde Form liegt angenehm in der Hand und auf der Schulter. Als Einkaufstasche für schwere Flaschen ist er dagegen nicht gedacht. Ein Geflecht trägt viel, aber Dauerlast an den Henkeln tut ihm nicht gut.
Leer lässt sich der Shopper leicht verstauen, etwa im Koffer für den Urlaub. Leg ihn dafür flach und ohne scharfen Knick hinein.
Was ist der Unterschied zwischen Krajood, Rattan und Bast?
Rattan ist die Ranke einer Kletterpalme, dick und fest, gut für formstabile Körbe. Bast meint meist Blattfasern wie Raffia, typisch für Hüte und feine Sommertaschen. Wasserhyazinthe wird zu dicken, weichen Zöpfen gedreht.
Krajood dagegen wird als flaches Band geflochten. Das Geflecht ist dünn und glatt, Muster wie die Diagonale wirken klar und grafisch. Rattankörbe findest du in Deutschland oft. Einen Shopper aus Krajood siehst du hier eher selten.
Wie pflegst du deinen Krajood-Shopper?
Bürste Staub trocken mit einer weichen Bürste ab. Flüssigkeit tupfst du sofort ab, ohne zu reiben. Nach Regen lässt du den Shopper offen bei Raumluft trocknen, nie auf der Heizung oder in praller Sonne.
Zum Lagern stopfst du ihn leicht aus und bewahrst ihn luftig auf, nicht in Plastik. Ein Beutel Silicagel hilft gegen Feuchte. Die Henkel aus Kunstleder wischst du bei Bedarf mit einem leicht feuchten Tuch ab und lässt sie trocknen.
Warum ist jeder Krajood-Shopper ein Einzelstück?
Jeder Shopper wird von Hand geflochten. Die Halme sind unterschiedlich breit, der Naturton schwankt je nach Ernte und Trocknung. Darum kann dein Shopper im Farbton und im Rasterbild leicht vom Foto abweichen.
Kleine Unterschiede sind darum kein Mangel. Sie zeigen, dass hier Hände gearbeitet haben und keine Maschine.




